Gestalter und Organisator

Gestalten heißt auch Spielräume nutzen. Das Nutzen von Spielräumen ist nur möglich, wenn man sein Handwerkszeug versteht. Die Modernisierung der Verwaltung ist mein Steckenpferd. Meine berufliche Erfahrung möchte ich gerne als Bürgermeister in die Stadt Rain einbringen.
Foto Quelle: Institut für Universal Design / Daria Stakhovska / Dachterrasse Techn. Universität München
Auf dem Weg zu einer Besprechung im Justizministerium
Teambesprechung in Rain

Vom Lehrling zum Regierungsrat

Seit 2015 leite ich die Service- und Koordinie- rungsstelle für das Arbeitswesen aller bayerischen Gefängnisse. Meine Büroräume befinden sich unmittelbar neben dem Rainer Schloss, am Eingang zum Stadtpark. Von dort aus arbeite ich mit meinem Team direkt dem bayerischen Staatsministerium der Justiz in München zu.

Ich unterstütze das Ministerium, die Beschäftigung von 6.000 Gefangenenarbeitskräften in Bayern zu führen und zu modernisieren. Zum Beispiel realisierte ich den Onlineshop der Arbeitbetriebe www.haftsache.de, der 2019 drei renomierte Design- und e-Commerce Auszeichnungen erhielt.

Aktuell leite ich ein Projekt zur Verwaltungs- modernisierung. Wir führen für zirka 1.000 Anwender ein modernes ERP-Softwaresystem in allen bayerischen Justizvollzugseinrichtungen ein und stellen die Verwaltungen auf eine moderne Organisationsform um (mit allen Veränderungen, die solch eine Umstellung für die Prozesse und Mitarbeiter nach sich zieht). Hier ist Leitungs- erfahrung und Change-Management gefragt.

Führungserfahrung und Verantwortung - ist wählbar

Erfahrung ist wählbar!

Langjährige Erfahrung als Projektleiter im Bereich der Organisationsentwicklung.

Leidenschaftlicher Modernisierer

Nichts ist so beständig wie die Veränderung. Mit viel Engagement, Kreativität und Freude finde ich Lösungen für unsere modernen, sich stetig wandelnden Bedürfnisse.

Für eine Politik mit Haltung

Wertschätzung

Mir kommt es auf eine Kommunalpolitik an, die jeder Meinung Interesse, Aufmerksamkeit und Freundlichkeit gegenüber bringt. Ich setze auf die Kraft zum Konsens, der nach kontroversen Debatten auch wieder neue Gemeinsamkeiten stiftet. Konflikte sind auch in der Politik unnötig, denn sie entstehen meistens aus Missverständnissen heraus und sie entstehen dann, wenn die Diskussion die Sachebene verlässt, weil sich Personen persönlich verletzt, herabgesetzt oder herausgefordert, sprich sich nicht wertgeschätzt fühlen. Wir neigen dann dazu, intuitiv und beleidigt zu reagieren. Man will unbedingt „gewinnen“, anstatt gezielt sachlich und geplant vorzugehen. Gegenseitige Wertschätzung und Fairness beugt solchen Situationen vor, aus denen im Übrigen meistens niemand als Sieger hervorgeht.

Bürgernähe

Das heißt für mich in erster Linie auf die Bürger zugehen um zu hören, was die Bürgerinnen und Bürger für wichtig halten. Ziel ist es mir, Bürgerinteressen bei der Gestaltung unserer Stadt stark zu berücksichtigen. Bürgernähe ist auch in der Beziehung „Stadtverwaltung – Bürger“ ein zentraler Punkt. Die Stadtverwaltung ist Dienstleister für die Bürger. Kundenorientierung ist nicht abhängig von den baulichen Voraussetzungen in einem Rathaus. Ein erfolgreicher Weg zur Kundenzufriedenheit führt fast nur über die Mitarbeiterzufriedenheit. Die Beziehung zwischen den Bürgern und „ihrem“ Rathaus wird entscheidend beeinflusst vom Verhältnis zwischen den Mitarbeitern im Rathaus untereinander und ihrer Beziehung zu ihren Vorgesetzten. Mitarbeiterzufriedenheit ist immer auch entscheidend für Kundenzufriedenheit.

Transparenz

Mir sind hier insbesondere zwei Dinge wichtig. Ich möchte dem Stadtrat genügend Freiraum schaffen, um prekäre Themen zunächst unbefangen behandeln zu können. Andererseits werde ich darauf achten, dass Bürgerinnen und Bürger gut informiert und vor allem früh eingebunden werden. Ich möchte eine neue Beteiligungskultur in Rain etablieren, mit einem lebendigen Stadtrat, engagierten und offenen Diskussionen. Transparenz ist in unserer Demokratie ein wichtiges Mittel, Entscheidungen nachvollziehen, gegebenenfalls überprüfen und womöglich noch beeinflussen zu können. Instrumente offener Politik sehe ich in Bürger-Arbeitskreisen, Einbindung von Jugend- und Seniorenrat, Bürgersprechstunden und Beteiligungs-Plattformen. Lassen Sie uns gemeinsam eine geeignete und vom Verwaltungsaufwand vertretbare Form finden.

Begeisterung

Kommunalpolitik findet vor unseren Haustüren statt. Schon der Gehweg vor unserem Haus, unserer Wohnung ist eine städtische Angelegenheit, das Wasser aus dem Wasserhahn, viele Straßen über die wir fahren, Kindergärten, das Hallenbad, der Stadtpark, die Geldbuße für Falschparker in der Innenstadt und vieles mehr. Man sieht und spürt die Entscheidungen des Stadtrates und des Bürgermeisters direkt und nicht nur in weiter Ferne (die da in München oder Berlin). Entscheidungen betreffen unmittelbar die Bürger, den Nachbarn, die Freunde, die Gemeinschaft, in der man lebt – das macht Kommunalpolitik anstrengend, aber auch interessant und erfüllend. Ich glaube an eine erfüllende Kommunalpolitik und an die Chance, wieder mehr Menschen für Politik zu interessieren. Ich werde mit Begeisterung und Elan Kommunalpolitik betreiben und versuchen, alle Menschen mitzunehmen.
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