Warum genau diese Ziele?

Die Zukunft Rains muss durch aktives Gestalten, nicht durch passives Verwalten geprägt werden.
Als Bürgermeister möchte ich für Rain agieren, nicht reagieren. Ich möchte positive Impulse setzen und Freiräume schaffen für einen Dialog in dem die Stimmen gehört werden. Rain lebt durch das Miteinander!

Ziele geben dem politischen Handeln Struktur und Bedeutung.

Die vorgelegten Wahlprogramme der Rainer Bürgermeisterkandidaten unterscheiden sich in ihren Inhalten nur unwesentlich. Im Kern geht es deswegen bei der Wahl am 15. März 2020 darum, wem Sie es zutrauen die Stadt mit ihren vielen Beschäftigten und Millionen von Ein- und Ausgaben zu führen und wem Sie es zutrauen unsere Stadt so zu führen, dass unsere Gemeinschaft in Stadt und Land weiter zusammenwächst. Sie entscheiden am Wahltag, ob Sie mir dieses Vertrauen schenken wollen und der Meinung sind, dass mit meiner Wahl Rain in
g u t e  H ä n d e   gelegt werden kann.

Das Veröffentlichen von Zielen schafft Messbarkeit.

Bilden Sie sich Ihre Meinung aus erster Hand!

Erfahren Sie alles über mich und meine Ziele!
Kommen Sie zu einer meiner interessanten Wahlveranstaltungen!

Meine Ziele für die Zukunft Rains und der Stadtteile

Für mich wird sich unsere Stadt weiterhin positiv entwickeln, wenn Kernstadt und Umland und auch die umliegende Region „Unterer Lech“ ein wertschätzendes Miteinander pflegen und sich in wichtigen Dingen unterstützen. 

Nur mit Innenentwicklung wird der Bedarf an Bauland und Gewerbeflächen nicht gedeckt werden können. Hier gilt es in die Zukunft zu planen, um die Entwicklung der Stadt weiter zu unterstützen. Um unsere Ausgaben decken zu können, sind wir auf Einkommenssteuer und Gewerbesteuereinnahmen angewiesen. Ich werde die Rahmenbedingungen für Arbeitgeber immer im Auge behalten, um den Standort Rain attraktiv zu halten. 

Jeder, der in Rain bauen will (das gilt auch für die Stadtteile), soll in Rain einen Bauplatz finden. Ich habe jedoch die Absicht bei der Ansiedlung von Gewerbe vermehrt auf das Verhältnis von Arbeitsplätzen und Flächenbedarf zu achten, das sind wir unserer Umwelt schuldig. Ausnahmen sehe ich hier allerdings bei Bedarfen von heimischen Handwerks- oder Gewerbebetrieben. Diese gilt es in Rain zu halten.

Unsere Vereine leisten sehr viel für das Gemeinwesen in unserer Stadt. Dies gilt insbesondere auch für unsere Feuerwehren. Ohne dieses freiwillige Engagement wären viele Angebote in unserer Stadt nicht vorhanden, da nicht bezahlbar. Für die Anliegen unserer Vereine werde ich mich als Bürgermeister stets einsetzen und Kontakt zu den Vorständen suchen und pflegen. Gute Rahmenbedingungen zur Ausübung des Vereinslebens müssen erhalten bleiben und gefördert werden – das sehe ich auch als Vereinsvorstand als eine sehr wichtige Aufgabe der Stadt an!

Im Bereich der Kulturförderung möchte ich mich mit unserer Region besser vernetzen und insbesondere jungen Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform anbieten. 

Mein Wunsch wäre es, nicht nur einen Seniorenbeauftragten im Stadtrat zu benennen, nein, ich stelle mir aktive Seniorinnen und Senioren in einem Seniorenrat vor, von denen die Stadt und unser Gemeinwesen nur profitieren können. 

Um möglichst vielen Seniorinnen und Senioren ein möglichst langes, durch Mobilität selbstbestimmtes Leben zu gewährleisten, werde ich die Interessen von älteren Mitbewohnern gerade auch in der Stadtentwicklung (z.B. durch Barrierefreiheit) konsequent berücksichtigen. 

Es ist meine Absicht, noch mehr Bürgerinnen und Bürger zu mehr Beteiligung an unserem Gemeinwesen zu aktivieren, da sprühe ich vor Ideen. Nicht alles muss dabei von der Stadt organisiert werden – oftmals könnte es genügen, wenn die Stadt Dinge nur anstößt und fördert. Mein Wunsch wären aktive Senioren in einem Seniorenrat, eine Initiative zur „Nachbarschaftshilfe“ oder einer ehrenamtlichen „Gute-Taten-Börse“. Solche Initiativen möchte ich mit einem „Bürgerbudget“ unterstützen. 

Dringenden Baubedarf sehe ich bei unseren Kinderbetreuungsplätzen. Eine gute Ausstattung unserer Betreuungsplätze und die Fortführung der Schulbauten mit bestmöglichen Rahmenbedingungen für unsere Kinder sind für mich selbstverständlich. Hierunter zähle ich auch den Erhalt unseres Schwimmbades. 

Ein gut funktionierendes Internet ist nicht nur Teil unseres Alltags, sondern auch Bedingung für wirtschaftliche Entwicklung und Teilhabe. In einigen Teilen unserer Stadt ist diese Infrastruktur noch nicht ausreichend ausgebaut. Hier werde ich mich einsetzen und auf schnelle Lösungen drängen. 

Im Bereich des Straßenunterhalts werde ich ein festes Unterhaltsbudget in den Haushalt einstellen. Die Sanierungen der Lachner-Straßen und der Ortsverbindungen nach Oberpeiching und Sallach müssen angegangen werden. 

Der sorgsame Umgang mit den Geldern der Stadt ist mir wichtig. So hatte ich zum Beispiel gegen den Kreisverkehr im Ziegelmoos gestimmt, als dessen hohe Kosten absehbar waren. Der Zebrastreifen, dessen konkrete Beantragung beim Landratsamt ich mit angestoßen habe, ist jetzt eine gute Lösung und hat uns über 400.000,00 EUR eingespart. Ein sorgsamer Umgang mit den Gelder wird immer wichtiger, da in der Zukunft viele notwendige Investitionen in die Schulen, die Kinderbetreuungsstätten und die Abwasserversorgung anstehen, um nur einige zu nennen. 

Barack Obama hat einmal gesagt: „Wählen alleine mach noch keine Demokratie“. Eine sinnvolle Bürgerbeteiligung wird sich in meiner Politik finden. Darunter verstehe ich zum Beispiel Bürgerinnen und Bürger in Form von Bürgerwerkstätten bei größeren Entscheidungen vorab miteinzubeziehen, Bürgern in den Bürgerversammlungen eine ausreichende Zeit zur Beteiligung einzuräumen und Bürgersprechstunden anzubieten.

Selbstverständlich ist für mich, die Stadtplanung und Stadtsanierung im Altstadtbereich fortzuführen, aber auch mit der Dorferneuerung endlich zu beginnen. Hier werde ich die Bürgerinnen und Bürger von Beginn an miteinbeziehen. Fördermittel werde ich nicht brach liegen lassen. 

Transparenz ist in der repräsentativen Demokratie ein wichtiges Mittel, Entscheidungen nachzuvollziehen, gegebenenfalls überprüfen und womöglich noch beeinflussen zu können. In unserer Nachbargemeinde Burgheim finde ich ein für mich nettes Beispiel der Politik-Transparenz, ich meine den „Burgheimer Zwoaring“, der Bürgerinnen und Bürger über wichtige Ereignisse in der Stadtpolitik laufend unterrichtet. Ich werde als Bürgermeister überlegen, ob wir für Rain auch ein ähnliches Format einführen werden oder andere Informationswege finden. Lassen sie uns gemeinsam eine geeignete und vom Verwaltungsaufwand vertretbare Form finden. 

Jugendliche sind wichtig und werden in unserer Gesellschaft immer wichtiger – sie tragen künftig vermehrt Lasten in unserer Gemeinschaft. Jugendliche müssen in ihrem sozialen Engagement gefördert und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung gelenkt werden. Dies ist eine übergreifende Aufgabe von Eltern, Schulen, Ausbildungsstätten und Vereinen. Ein sehr gutes Angebot für Jugendliche bieten bereits unsere Vereine. Zusätzlich möchte ich das Engagement der Stadt noch durch einen Jugendtreff oder Jugendzentrum erhöhen. Unterstützen werde ich die Gründung und ausreichende Förderung eines Trägervereins für unsere Jugendlichen / Jugendzentrum. Anstoßen werde ich die Gewinnung eines hauptamtlichen Jugendpflegers (Halbtagesstelle), den wir durchaus auch zusammen mit Schulen oder umliegenden Gemeinden beschäftigen können. Hier gibt es hohe Fördergelder! Diesem Weg stehe sehr aufgeschlossen gegenüber – diesen Weg werde ich einleiten. 

Unsere Altstadt ist als Wohnraum für junge Familien mit Kindern und ältere Generationen hervorragend geeignet. Für junge Familien stehen Kinderbetreuungseinrichtungen, Grundschule und Spielplatz zur Verfügung, für ältere Menschen sind fast direkt vor der Haustüre Ärzte, Apotheken, Einkaufs- und Spaziermöglichkeiten vorhanden. Dies gilt es zu vermarkten – warum nicht barrierefreies Zusammenwohnen mehrerer Generationen fördern? Uns droht der Verlust eines lebendigen Stadtkerns. Wir müssen zusammenhelfen, um unsere Innenstadt attraktiv zu halten, Baulücken zu füllen, die Bebauung zu verdichten und Leerstand entgegen zu wirken. Ein Patentrezept gibt es nicht – Ideen sind gefragt: Touristen der Fa. Dehner auch in die Innenstadt leiten, die Aufenthaltsqualität weiter verbessern, Einstieg in den sozialen Wohnungsbau bei aktuell sehr hohen Förderzuschüssen, Offenheit für städtischen Wohnungsbau, wenn keine privaten Investoren gefunden werden können, Ausbau der Zusammenarbeit mit der Gütegemeinschaft „Wir aus Rain“, usw. 

Mit der Besetzung eines eigenen Referats für Umwelt- und Naturschutz werde ich dem Umwelt- und Naturschutz in der Stadt einen offiziellen Platz einräumen. Für dieses Referat, das ich durch einen ehrenamtlichen Stadtrat besetzen möchte, habe ich Aufgaben wie die Begrünung von städtischen Fassaden, Errichtung von Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden, Ausweitung von städtischen Blühflächen und ähnliches vorgesehen. Wichtig ist mir, dass der Umwelt- und Naturschutz über dieses Referat bei städtischen Entscheidungen eine formalisierte Beteiligung finden wird. 

 

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